Jedes Haus ist ein Teil der großen "Hausfamilie" der Stadt.
Die Art, wie sich Häuser, Gärten, Straßen und Plätze zu einem Ganzen zusammenfügen, bezeichnet man als "Ortsbild". Die Gestalt der einzelnen Häuser und der Eindruck, den man vom Straßenraum bekommt, die Atmosphäre, die er ausstrahlt, bedingen sich wechselseitig. Wie die Häuser zur Straße stehen ist dabei abhängig vom Straßenverlauf, der Bewegung des Geländes, der Breite der Straße sowie den vorherrschenden Flurstückgrößen und ihrer Anordnung.


Bauliche Anlagen sollten sich in Form, Maßstab, Gliederung, Werkstoff und Farbe in die jeweilige Umgebung einfügen.
Durch Neubauten, Umbauten, Instandsetzungsarbeiten und Sanierung (insbesondere Fassadenarbeiten, z.B. Anbringen von Wärme-Dämmung) soll der Charakter des Gebäudes und des überlieferten Straßenbildes erhalten oder wiederhergestellt werden, so dass zur Stärkung und Weiterentwicklung des Straßencharakters beigetragen wird. Dabei ist auf die Maßstäblichkeit des Gebäude in sich und zur angrenzenden Bebauung zu achten.


Die Details - Türen, Fenster, Zierformen - bestimmen die Proportionen und Maße des Hauses.
Viele Störungen in der Fassade führen zu einer Zerstörung der Fassade! Viele Störungen im Straßenbild führen zu einer Zerstörung des Ortsbildes!
Durch unterschiedliche Lichtverhältnisse, Strukturen der Naturmaterialien, Hell- / Dunkelveränderungen bei Feuchtigkeit und Trockenheit wird eine Fassade mit ihren Details und Zierformen nie langweilig.







 

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